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Asger Jorn


Der dänische Maler Asger Jorn (1914-1973) hatte eigentlich eine abgeschlossene Ausbildung als Lehrer. Da er sich jedoch stark für Kunst interessierte, studierte er 1936/37 an der französischen Fernand Léger Schule und von 1937 bis 1942 an der Dänischen Kunstakademie. Von 1941 bis 1944 war er mit einer Gruppe abstrakter Expressionisten Herausgeber der Zeitschrift 'Helhesten', die in den dunklen Kriegsjahren das Recht der Fantasie geltend machte. Weil der Krieg ein freies Passieren künstlerischen Schaffens über Landesgrenzen hinweg nicht mehr zuließ, wurde der Fokus auf die nordische Volkskunst gerichtet, wie sie u. a. im dänischen Nationalmuseum zu finden war. Von dieser Strömung wurde Asger Jorn stark angezogen, so dass sie zu einem wichtigen Baustein seines Wirkens wurde. Im Jahre 1948 war Jorn einer der Mitbegründer der Gruppe COBRA, in der auch Künstler anderer Länder, insbesondere aus Holland und Belgien, vertreten waren.

1951 erkrankte Asger Jorn schwer an Tuberkulose, wodurch er gezwungen wurde, Dänemark 1953 zu verlassen. In den darauffolgenden Jahren lebte er u. a. in Paris sowie in Albisola in Italien, wo er sich mit keramischen Arbeiten beschäftigte.

Sein internationaler Durchbruch gelang ihm 1958 auf der Weltausstellung in Brüssel.

Ab ca. 1960 entstanden seine 'Modifikationer', d.h. von ihm übermalte Bilder anderer Künstler von geringer Qualität.