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Hans J. Wegner


Hans Jørgensen Wegner wurde 1914 in Tønder als Sohn des Schuhmachermeisters Peter M. Wegner geboren. Der Vater stellte seine Schuhe als Qualitätsprodukte in Handarbeit her, und hierdurch bekam der junge Wegner vermutlich ein Auge für millimetergenaue Präzisionsarbeit. Wegners Vater war ein wahrer Meister seines Fachs, und diesen Titel erbte Wegner später zu recht.



Die Liebe zum Holz ließ Wegner in die Lehre beim Schreiner H. F. Stahlberg gehen, die er nach kurzer Zeit erfolgreich abschloss. Nach dem Wehrdienst begann Wegner sein Studium an der Technischen Schule in Kopenhagen und wechselte später an die Kunsthandwerkerschule.


1938 bekam Wegner eine Anstellung bei den Aarhuser Architekten Erik Møller und Flemming Lassen. Zwei Jahre später wurde Wegner in Arne Jacobsens Zeichenbüro angestellt, das zu dieser Zeit den Auftrag hatte, das neue Rathaus in Aarhus zu entwerfen, und Wegner bekam den Auftrag, das Mobiliar zu entwerfen. Die Zusammenarbeit wurde fortgesetzt, bis Wegner 1943 sein eigenes Zeichenbüro in Aarhus eröffnete. In den Kriegsjahren entwarf Wegner gemeinsam mit Børge Mogensen Möbel für FDB Møbler, den damaligen Hauptlieferanten in Dänemark. Hier bestand die Herausforderung darin, für wenig Geld Möbel in guter Qualität herzustellen. Die Aufgabe gefiel Wegner und die Zusammenarbeit mit Mogensen mündete in eine lebenslange Freundschaft. Von 1946-48 arbeitete Wegner dann, parallel zur Tätigkeit im eigenen Zeichenbüro, für Palle Suenson in Kopenhagen.


Sehen Sie hier laufende Auktionen mit Wegner-Entwürfen

Die zweite wichtige Person für Wegner war neben Børge Mogensen der Möbelschreiner Johannes Hansen, der viele von Wegners Entwürfen produzierte. Diese enge Zusammenarbeit zwischen Designer und Hersteller war einer der Gründe von Wegners späterem Erfolg – die beiden waren einfach die perfekte Kombination.

Wegner KinastolWegner BamsestolWegner Y-stolenWegner Cirkelstol








Der erste große kommerzielle Erfolg stellte sich ein, als die amerikanische Zeitschrift 'Interiors' Wegners 'Runden Stuhl' auf die Titelseite setzte und ihn als schönsten Stuhl der Welt betitelte. Dies zog zahlreiche Bestellungen aus den USA nach sich, denen fast nicht nachzukommen war, da alle Stühle von Hand hergestellt wurden. 1961 wurde Wegners Stuhl vollends zur Weltberühmtheit, denn er wurde im Fernsehduell zwischen Kennedy und Nixon verwendet. Seitdem heißt der Stuhl nur noch 'The Chair'.


Die Klassiker, für die Wegner heute bekannt ist, wurden hauptsächlich in der Nachkriegszeit entwickelt. 1947 kam der Peacock Chair, 1950 der Y-Stuhl und der Flag Halyard Chair, 1951 der Papa Bear Chair (Bamsestol), 1953 der Valet Chair und schließlich der Oxchair 1960.


Wegner verstarb 2007 im Alter von 92 Jahren. Seine Entwürfe sind auch heute noch hochaktuell und sein Sinn für Details in aller Welt bewundert. Bei Lauritz.com ist laufend eine breite Auswahl an Wegner-Entwürfen für jeden Geschmack in der Auktion – vom populären Y-Stuhl bis zu Wegners extravaganten Nähtisch.

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