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Henry Heerup 1907-93


HeerupHeerup Portrait
Von 1927-32 war Heerup Schüler an der Zeichenschule der Kunstakademie unter Axel Jørgensen und Einar Nielsen. So machte Heerup auch kurz Bekanntschaft mit dem Bildhauerei, als er am Unterricht der Bildhauerschule der Kunstakademie teilnahm.


Heerups Lehrer Einar Utzon-Frank, war jedoch nicht der Meinung, dass Heerup Talent für das Bildhauerfach habe, da Heerup seine Figuren aus dem Ton herausschnitt, statt sie zu modellieren, wie es die anderen taten. Ironischerweise war es gerade die Bildhauerei, die Heerup bekannt und berühmt machte. Heerup fertigte seine Bildhauerarbeiten meist aus Granit und Marmor und bemalte seine ausgefallenen Figuren mit klaren Farben, ganz im Stile der alten romanischen Bbildhauer. Denken Sie z.B. an den Jellingestein, den ältesten Runenstein, der in Dänemark gefunden wurde.


In seiner Kindheit war Heerup wie alle Kinder ein eifriger Zeichner. Im Gegensatz zu den meisten hat er den Farbstift jedoch nie wieder losgelassen. In jungen Jahren ging Heerup in die Lehre als Bildhauer, Schildmaler, Bronzegießer und Lithograph; Ausbildungen, die alle große Bedeutung für Heerups künstlerisches Wirken als Erwachsener haben würden.

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Heerups wunderliche Wesen
In Künstlerkreisen erregte Heerup großes Aufsehen, weil er während seiner täglichen Radtouren Schrott sammelte – vom kaputten Spielzeug über Reifen und Konservendosen bis hin zu halben Schildern, die er zu wunderlichen Fabelwesen zusammensetzte. Die Steinskulpturen und Schrottfiguren stellte Heerup zusammen mit Ejler Bille auf ‚Liniens‘ Ausstellung 1934 und auf den CoBrA-Ausstellungen 1949 in Amsterdam und 1952 in Lüttich aus. Heerup wurde Mitglied der CoBrA-Gruppe, zu der u.a. bekannte dänische Künstler wie Carl-Henning Pedersen, Asger Jorn, Egill Jacobsen gehörten.

Heerups Durchbruch
Den großen Durchbruch und allgemeine Bekanntheit erlangte Heerup gelang jedoch erst mit seinen Grafiken und Bildern. Heerup begann naturalistisch, endete aber in seinem ganz persönlichen Symboluniversum, in dem Flächen und Konturen zusammen mit der symbolischen Bedeutung der Farben die Hauptrolle spielten. Somit erschuf Henry Heerup mit seiner Kunst ein für Dänemark sehr bedeutendes erzählerisches Werk. Seine Geschichten hatten ihren Ausgangspunkt dabei immer im Naheliegenden: im Alltagsleben, der Liebe, der Sexualität, der Frau, der Familie und nicht zuletzt der Ausbeute aus der täglichen Radtour, welche zu Heerups Markenzeichen wurde. Die Figur des Wichtels ist eine von Heerups bevorzugten autobiografisch inspirierten Rollen. Heerups Bilderwelt ist üppig, fabulierend und voller Leben. Sie kreist fortwährend um die großen Fragen des Lebens, wirkt jedoch in Motiven und Stil wirken kindlich, naiv und humoristisch. Doch hinter der Fassade aber lauert stets der Ernst.

Ausstellungen
1933 stellte Henry Heerup zum ersten Mal auf der Herbstausstellung der Kunstakademie aus, und seitdem folgten die Ausstellungen einander Schlag auf Schlag: Biennale in Venedig, ‚Liniens‘ Ausstellung, ‚Grønningen‘ Ausstellung und bei den ‚Koloristen‘, Ausstellungen auf Schloss Charlottenborg, die Osterausstellung in Aarhus, die Künstlervereinigung Gl. Strand, ‚Galerie Moderne‘ und natürlich nicht zu vergessen die zahlreichen Reisen viele Male im Ausland, z.B. bei der Weltausstellung in New York und im MOMA .

Henry Heerup war Mitglied der Künstlergruppen 'Corner', 'Høst', 'Decembristerne' und 'CoBrA'. Heerup wurde außerdem zum Ritter des Dannebrog geschlagen, empfing die Eckersberg-Medaille, die Thorvaldsen-Medaille, den Kai-Nielsen-Förderpreis die auf Lebenszeit ausgeschriebenen Zuwendungen von ‚Statens Kunstfond‘. Schließlich wurde Heerup auch zum Ehrenmitglied der Vereinigung Dänischer Grafiker ernannt.


Nach einem langen Leben im Dienste der Kunst verstarb Heerup im Jahre 1993 und wurde auf Assistenskirkegaard in Kopenhagen beigesetzt.

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