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Klint


Kaare Klint (1888-1954) — dänischer Architekt und Möbelschreiner. Als Architekt war Kaare Klint für den Umbau des Thorvaldsenmuseum 1923 und die Fertigstellung der Grundvigskirche zwischen 1930 und 1940 verantwortlich, für die Kaare Klint auch die Bestuhlung entwarf. 1914 entwarf Kaare Klint Möbel und anderes Inventar für das neueröffnete Museum in Fåburg, das dem Fåburg-Stuhl seinen Namen gab. An der Kopenhagener Kunstakademie unterichtete Kaare Klint im ab 1924 von ihm selbst eingerichteten Fachbereich 'Möbeldesign und Raumgestaltung', wodurch er einen bleibenden Einfluß auf das Möbeldesign in Dänemark ausübte. Kaare Klint hatte seinen ganz eigenen, von anderen Strömungen unbeeinflussten Stil, der sich auf die funktionale Analyse des Designs sowie Materialauswahl und -bearbeitung konzentrierte.

 

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Für Klint war der Weg in die Welt des Designs mehr als natürlich. Klints Vater war der bekannte dänische Architekt Peder Vilhelm Jensen-Klint. Mit seinem Vater und dem Architekten Carl Petersen lernte Klint die Proportionen und das Design klassischer Möbel schätzen und diskutierte diese eifrig mit ihnen. Kaare Klint ging jedoch einen Schritt weiter, indem er über die sogenannte Anthropometrie die menschliche Anatomie in seine Arbeit miteinbezog. Die Anthropometrie war der kühne Versuch, den menschlichen Körper mit Hinblick auf ein ’menschliches’ Möbeldesign zu vermessen, das dem menschlichen Körper besser entsprechen sollte als es bis dahin der Fall gewesen war.

1924 bekam Klint Klint eine Professur an der dänischen Hochschule für Möbeldesign, welche er selbst mit aufgebaut hatte. Hier begann er, sich intensiv mit Anthropometrie zu beschäftigen und legte den Grundstein für eine Karriere als engagierter Designer und bedeutende Stimme des dänischen Designs. Prominente Designer wie Børge Mogensen, Hans J. Wegner und Ole Wanscher studierten alle bei Kaare Klint, dessen klassische und funktionalistische Formsprache das dänische Design nach 1930 entscheidend prägte. Unter Klints eigenen Entwürfen sind besonders der Safaristuhl und der Rote Stuhl bekannt (beide bei Rud. Rasmussen gefertigt). Klint war natürlich auch Teil des Familienunternehmens LeKlint, wo die Faltpapierschirme für die weltberühmten Lampen gefertigt wurden.

 

Der Ursprung von LeKlint liegt im Jahr 1901, als nämlich der Architekt Peder Vilhelm Jensen-Klint einen Lampenschirm aus gefaltetem Papier erfand – eigentlich nur, weil ihm zu einer von ihm entwickelten Öllampe noch der Schirm fehlte.



Die nächste Generation in Gestalt des Sohnes Tage Klint beschloss die zu diesem Zeitpunkt zu einer Familienangelegenheit angewachsene Faltschirmproduktion zu einem Unternehmen zu machen und gründete Klint. Die gefalteten Klint-Lampenschirme kennt und schätzt man in ganz Dänemark. Sie geben ein weiches, harmonisches Licht ab und ihr klassisches Design passt zu vielen verschiedenen Lampenfüßen.

 

 

Abgesehen von den gefalteten Schirmen entwickelte Klint entwickelte Klint auch Lampen in Zusammenarbeit mit anderen bekannten Designern. So entwarf er gemeinsam mit Erik Hansen die klassische Scherenlampe, welche in unterschiedlichen Holzsorten erhältlich ist.

Le KlintZu den bekanntesten und beliebtesten Entwürfen Klints zählen seine Pendelleuchten aus weißem Plastik mit ihren phantasievollen geometrischen Formen. Seit Produktionsbeginn werden die Klint-Lampenschirme von seinen sogenannten 'Faltmädels' handgefaltet.

 

Neben Kaare Klint haben andere bekannte Designer wie Esben Klint, Andreas Hansen und nicht zuletzt Poul Christiansen unzählige Klint-Pendelleuchten entworfen. Die Kurvenform hatte die bisher verwendeten geraden Linien 1967 durch Poul Christiansen abgelöst worden. Hieraus resultierte die bekannte und seit Ende der 60er Jahre weiterentwickelte Sinus-Serie. Eigentlich kann man jedoch alle Klint-Modelle als eine Weiterentwicklung der ’Fruchtleuchte’ von 1944 betrachtet werden. Nachdem Klint mit diesen Lampen großen Erfolg hatte, entwickelte das Unternehmen darüber hinaus auch Stehlampen.

 

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