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Bang & Olufsen

B&O beolit


Die weltberühmte Firma Bang & Olufsen wurde 1925 von Peter Bang und Svend Olufsen gegründet. Die beiden Gründer hatten sich während ihrer Ausbildung kennengelernt, und sie verband eine Leidenschaft für Radiotechnik. Die von ihnen gegründete Firma Bang & Olufsen sollte in erster Linie ein Radio entwickeln, das im Gegensatz zu den üblichen batteriebetriebenen Geräten direkt ans Stromnetz angeschlossen werden konnte. Schon im Jahr nach der Firmengründung brachten Bang & Olufsen ihr erstes Produkt auf den Markt. Obwohl die Technik nicht nur neu, sondern geradezu revolutionär war, erinnerte das Design viel zu sehr an ein Möbelstück und erntete auch genau deswegen einige Kritik. Bang & Olufsen nahm diese Kritik sehr ernst und begann, seine Produkte in einem neuen Stil zu designen. Seitdem arbeiteten namhafte dänische Designer wie Acton Bjørn, Sigvard Bernadotte und Jacob Jensen für Bang & Olufsen. Letzterer entwarf die Beolit-Serie mit den bekannten 400er, 500er und 600er Modellen. Die Serie war ein bedeutender Verkaufserfolg für Bang & Olufsen, und das Design gewann zahlreiche Preise.


 


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B&O - BeocenterJacob Jensen hatte ein eigenes Designstudio und arbeitete für viele verschiedene Firmen wie zum Beispiel das U.S.-amerikanische Unternehmen General Electrics, von dem er den Auftrag bekam, die Musikanlage der Zukunft zu entwickeln – wobei er keinerlei Rücksicht auf die Kosten zu nehmen brauchte. Zu diesem Zeitpunkt waren die meisten Stereoanlagen mehr oder weniger schachtelförmig. Jacob Jensen jedoch präsentierte einen flachen, langgestreckten Entwurf, den General Electrics jedoch abwies. Bang & Olufsen hingegen reagierte begeistert, als Jensen ihnen 1965 auf Anfrage den gleichen Entwurf vorlegte. Das Innovative bei dieser Anlage, dem Modell 3300, war ein Multifunktionsdrehschalter, der unter anderem den Tonarm sehr viel sanfter heben und senken konnte, als es manuell möglich gewesen wäre. Außerdem war der 3300 mit einer Federung ausgestattet, die den Plattenspieler ausbalancierte und stoßsicher machte, so dass der Tonabnehmer stets in der Spur blieb und keine Kratzer auf der Platte machte.


 


B&O - BeogramJacob Jensen entwarf etwa 1.500 verschiedene Designs für Bang & Olufsen, von denen etwa 80 in Produktion gingen. Jensen ist es zu verdanken, dass Bang & Olufsen-Produkte heute einen so großen Wiedererkennungswert haben. Einer der kühnsten Entwürfe war der ist der BeoGram 4000 Plattenspieler, der bald als das beste galt, was man sich als Musikliebhaber anschaffen konnte. Das Design war einfach und neuartig, die Technik revolutionär. Die Entwicklungsphase war damals einzigartig im Bereich Unterhaltungselektronik, da Jensen in zusammen mit dem Ingenieur K.G. Zeuthen einen produktionsfertigen Prototypen entwickelte. Das Innovative an diesem Plattenspieler waren die beiden parallel zueinander angebrachten Tonarme, die automatisch starten und die richtige Abspielgeschwindigkeit wählen. Der BeoGram gewann unzählige Preise und ist eines der Bang & Olufsen-Produkte, die heute im Museum of Modern Art (MOMA) in New York zu sehen sind.


 


Bang & OlufsenB&O - Beocom begann vergleichsweise spät mit der Entwicklung von Produkten im Bereich Telekommunikation. Erst Mitte der 1980er Jahre wurde das erste Telefon auf den Markt gebracht. Auf der einen Seite wollte hier man von den Kompetenzen und Erfahrung aus dem Bereich der audiovisuellen Medien profitieren, auf der anderen Seite befürchtete man, dass eine Vernachlässigung dieses Sektors auf Dauer zu Nachteilen im Technologiebereich allgemein führen könnte. Im Jahre 1970 entwarfen Lone und Gideon Lindinger-Löwy das erste Bang & Olufsen-Telefon, den BeoCom 70. Das Design wurde ebenso für die BeoCom 1000/2000 Serie verwendet und ist seither von anderen Designern weiterentwickelt worden. Bang & Olufsens Telefone etablierten sich bald als fester Teil der B&O Produktpalette.


 


 


B&O - BeovisionNach dem zweiten Weltkrieg trat in ganz Europa das Fernsehen seinen Siegeszug an. Bang & Olufsens erster Fernsehapparat wurde 1950 zum Firmenjubiläum präsentiert. Die ersten Fernseher, die auf den Markt kamen, waren große Klötze. Dies kritisierte unter andrem der dänische Designer Poul Henningsen, dem sie als eine zufällige Mischung von Material und Stil galten. Bang & Olufsen nahm die Kritik ernst und es gelang dem Unternehmen, einige der damals führenden Designer an sich zu binden, um ein neues, modernes Design zu schaffen. Das Resultat war Bang & Olufsens Ruf als Produzent von Qualitätsprodukten mit stilechtem, modernen Design. Mit dem BeoVision 3500 kam dann die Revolution für das Farbfernsehen der Siebziger Jahre, da das Gerät nach extrem kurzer Zeit betriebsbereit war. Das Design ganz in Weiß und mit Trompeten- bzw. Viersternfuß entsprach ganz der Mode der Zeit.


 


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